Samstagmorgen 08:30 Uhr, -11 Grad! Eigentlich kein Wetter für einen Lauf, aber der wolkenlose Himmel und der strahlende Sonnenschein sind zu verlockend. Zu dem hinke ich diese Woche meinem Trainingsplan etwas hinterher. Frei nach dem Motto “es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung” ; rein in die Laufklamotten und wegen den sibirischen Verhältnissen da draussen lieber noch ne Extraschicht oben drauf. Mütze, Handschuhe und Buff Reversible Headband

Saturday-Morning-Workout at -11 degree
iPhone umgeschnallt, Runmeter gestartet. Kleine Runde, 5 km mit dem Sonnenaufgang. Wow! Ari, unsere Magjar Vizsla Hündin, konnte ich nicht überreden, ihr Blick nach meiner Aufforderung sagte klar und deutlich: “Junge, weist du eigentlich wie kalt dat da draußen is?” Anyway – dann ohne dich – und rauf auf die Hausstrecke. Nach ein paar Metern wird klar, mit Brille wird das heute nix! Entweder Kälteschutz oder Brille – bei derart kaltem Wetter beschlagen die Gläser sofort, die Crux des Brillenträgers. Gut, es läuft sich auch ohne! Die ersten Kilometer fühlen sich trotz Warm-Up recht kühl an, langsam angehen lassen, keine übermäßige Belastung, ruhige Atmung, Puls bei 130… easy going. Prima! Der super Sonnenschein, der wolkenlosen Himmel und die vielen bizarren Bilder des frostigen Umlandes entschädigen für die kalten Entbehrlichkeiten – kurzum, aus den geplanten 5 sind “erfrischende” 9 km geworden – und hey – gerne wieder!
Bleibt senkrecht! – Thomas