Samstagmorgen 08:30 Uhr, -11 Grad …

Samstagmorgen 08:30 Uhr, -11 Grad! Eigentlich kein Wetter für einen Lauf, aber der wolkenlose Himmel und der strahlende Sonnenschein sind zu verlockend. Zu dem hinke ich diese Woche meinem Trainingsplan etwas hinterher. Frei nach dem Motto “es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung” ; rein in die Laufklamotten und wegen den sibirischen Verhältnissen da draussen lieber noch ne Extraschicht oben drauf. Mütze, Handschuhe und Buff Reversible Headband

Saturday-Morning-Workout at -11 degree

iPhone umgeschnallt, Runmeter gestartet. Kleine Runde, 5 km mit dem Sonnenaufgang. Wow! Ari, unsere Magjar Vizsla Hündin, konnte ich nicht überreden, ihr Blick nach meiner Aufforderung sagte klar und deutlich: “Junge, weist du eigentlich wie kalt dat da draußen is?” Anyway – dann ohne dich – und rauf auf die Hausstrecke. Nach ein paar Metern wird klar, mit Brille wird das heute nix! Entweder Kälteschutz oder Brille – bei derart kaltem Wetter beschlagen die Gläser sofort, die Crux des Brillenträgers. Gut, es läuft sich auch ohne! Die ersten Kilometer fühlen sich trotz Warm-Up recht kühl an, langsam angehen lassen, keine übermäßige Belastung, ruhige Atmung, Puls bei 130… easy going. Prima! Der super Sonnenschein, der wolkenlosen Himmel und die vielen bizarren Bilder des frostigen Umlandes entschädigen für die kalten Entbehrlichkeiten – kurzum, aus den geplanten 5 sind “erfrischende” 9 km geworden – und hey – gerne wieder!

Bleibt senkrecht! – Thomas

 

1696 km – Alles ist möglich …

… man muss es nur wollen!

Meine Zahl des Jahres 2011 ist die Zahl 1696. Die Eintausend-sechshundertsechundneunzig stehen für die Laufkilometer die ich in 2011 zurückgelegt habe – immer schön mit Runmeter App protokolliert und auf dailymile.com veröffentlicht; jeder Kilometer, jeder Schweißtropfen. Sicherlich für einen waschechten Marathoni sind 1696 nicht wirklich viel (mmmh, wohl eher wenig), aber für mich? Bemerkenswert!

Vor knapp 7 Jahren, saß ich noch bei der x-ten leckeren Gerstenkaltschale und der 25ten Zigarette des Abends und hätte jeden der mir erzählen wollte, dass ich mal dem Laufsport frönen würde … sicherlich laut ausgelacht und mit tickenden Zeigefinger an meiner Stirn auf das startklare Moped Biene Maja, die mit der Deckelprägung verwiesen. Der weiteste Weg, ohne Motorkraft, war seinerzeit zum Zigarettenautomaten und zurück – gefühlte 400 Meter, die mich laufend sicherlich an den Rand der Kurzatmigkeit geführt hätten. Als Workaholiker verschlang oder besser inhalierte ich bis zu zwei Packungen der großen Freiheit am Tag. Frei nach dem Motto, der Weg zur Lunge muss gut geteert sein – yo und im Himmel ist Jahrmarkt :)

Dann, ab dem 12. Januar 2005 von heute auf morgen no more smoking – Realy … Beate zog sofort mit – und seit dem, nada nothing no desire about cigarettes, Klasse! Und heute, im verflixten siebenten Jahr ohne Rauchzeichen, mit einigermaßen gesundeten Geschmacks- und Geruchsnerven, lege ich in 151 Workouts eine Distanz von 1696 km zurück! Hey, und ehrlich man kann beim laufen herrlich abschalten – neben dem gesundheitlichen Aspekt (Gewichtsreduktion und Konditionssteigerung) wirkt Laufen für mich motiviert und inspirierend. Also, wie wär es – probier es doch selber mal. Immer frei nach dem Motto Alles ist möglich, man muss es nur wollen!

Ich wünsche Euch allen ein sensationelles Jahr 2012 – Viel Glück & Erfolg vor allem aber viel Gesundheit, auf das Eure Wünsche in Erfüllung gehen.

 Bleibt senkrecht – Thomas